MSC Mindful Selfcompassion - Achtsames Selbstmitgefühl lernen


Mindful Self-Compassion (MSC) ist ein empirisch gestütztes, wissenschaftlich untersuchtes 8-Wochen-Programm, das konzipiert wurde, um unsere Fähigkeit zu Selbstmitgefühl zu entwickeln. Es wurde von Dr. Christopher Germer, führend in der Integration von Achtsamkeit und Psychotherapie (www.MindfulSelfCompassion.org), und Dr. Kristin Neff, einer Wissenschaftlerin, die Pionierarbeit im Bereich Selbstmitgefühl geleistet hat (www.Self-Compassion.org), entwickelt. 

Mitgefühl für uns selbst unter­scheidet sich nicht vom Mitgefühl für andere. Selbst­mitgefühl bedeutet, uns selber in schwierigen Zeiten, wenn wir scheitern oder wenn wir etwas an uns bemerken, was uns nicht gefällt, in der gleichen verständnis­vollen und unter­stützenden Art und Weise zu begegnen, wie wir einem guten Freund oder einer guten Freundin begegnen würden. Anstatt mit zusammen­gebissenen Zähnen den eigenen Schmerz auszu­blenden, halten wir inne und sagen zu uns selbst: “Dies ist echt schwer gerade. … Wie kann ich mich trösten und versorgen in diesem Augen­blick?”
Selbst­mitgefühl ist kein Selbst­mitleid. Wenn man Selbst­mitleid empfindet, dann taucht man völlig ein in die eigenen Probleme und vergisst, dass andere eben­falls ähnliche Probleme haben. Selbst­mitleid verstärkt meist das ego­zentrische Gefühl des Getrennt­seins von allen anderen und führt oft zu einem noch größeren Ausmaß an persön­lichem Leiden. Achtsames Selbst­mitgefühl dagegen ermöglicht es, etwas Abstand zu gewinnen zu der Situation und eine ausge­glichenere Perspek­tive zu entwickeln, aus der heraus wir mit­fühlend mit uns selbst umgehen können – ohne Drama.
Selbst­mitgefühl bedeutet, angesichts unserer Fehler freundlich und verständnis­voll uns selbst gegenüber zu bleiben, anstatt uns hart zu verurteilen oder uns scharf für alle vermeint­lichen Unzuläng­lich­keiten zu kritisieren. Wer hat denn je behauptet, dass man perfekt sein muss? Wir können selbst­verständlich versuchen, uns selbst oder unser Verhalten zu ändern. Mit Selbst­mitgefühl geschieht das jedoch, weil wir uns selbst am Herzen liegen und nicht, weil wir inakzep­tabel und wertlos wären, so wie wir jetzt sind. Mitgefühl mit sich selbst zu haben bedeutet letztlich, dass man seine Mensch­lichkeit annimmt und würdigt. Die Dinge gelingen nicht immer so, wie wir sie gerne hätten. Wir erleben Frustration und Verluste, wir machen Fehler, stoßen an unsere Grenzen und bleiben hinter unseren Ideal­vorstel­lungen zurück. Das ist einfach die menschliche Natur.


„Mit Selbstmitgefühl schenken wir uns selbst die gleiche Güte und Fürsorge, die wir auch einem guten Freund oder einer guten Freundin schenken würden.“

(Dr. Kristin Neff, Co-Founder MSC)

Kum Nye

Der in den USA lebende Tarthang Tulku Rinpoche hat diese Praxis, deren Wurzeln im Yoga der feinstofflichen Energien und in der medizinischen Tradition Tibets verankert sind, Ende der 60er Jahre in den Westen eingeführt. Als er in den Westen kam um Meditation zu lehren bemerkte er bald, dass viele Menschen die zu ihm kamen um Meditation zu lernen und mehr über die Lehre des Buddhismus zu erfahren, wenig Kontakt zu ihrem Körpererleben hatten, und dass sie große Schwierigkeiten dabei hatten für eine Weile in Stille zu sitzen und sowohl körperlich als auch geistig sehr unruhig waren. Diese Beobachtungen veranlassten Tarthang Tulku zur Zusammenarbeit mit Physiologen, Psychologen und Psychotherapeuten, um auf der Basis seiner eigenen intensiven Ausbildung in verschiedenen Disziplinen des tibetischen Buddhismus, das Kum Nye Übungssystem zu entwickeln, das den Bedürfnissen westlich geprägter Menschen entspricht. Kum Nye ist auch eine wunderbare Basis für die meditative Übungspraxis, denn wir entwickeln Stille, Gegenwärtigkeit und Präsenz.

Ziele der Praxis sind: 

  • Entspannung und Freisetzung von psychischen Energien                                     
  • Lösen von Energieblockaden                                                               
  • Körperbewusstheit                                                                                                       
  • Achtsamkeit des Atems und Achtsamkeit zum Bereich der Gefühle                 
  • Kontakt mit unserer inneren Natur                                                                 
  • Entspannung des Geistes
  • Verringerung der planenden, oftmals sich sorgenden Aktivitäten               
  • Belebung von Körper und Geist Erfrischung                                       
  • Sensibilisierung und Erfrischung der Sinne                                                                                        


"Jeder Mensch möchte Glück, aber nur wenige wissen, wie man es selbstständig im Inneren entwicklen kann. Kum Nye baut Spannung ab, die die Sinne verschließt und den Geist der Ruhe und Zufriedenheit beraubt. Es öffnet die Sinne für Schönheit und Freude, stellt unser inneres Licht wieder her und befähigt uns, die Essenz aller möglichen Arten von Erfahrung zu bekommen."

(Tarthang Tulku Rinpoche, Teacher of Kum Nye Yoga)

Hara Awareness Massage/ Körpertherapie 

Der japanische Begriff Hara hat zwei Übersetzungen, Bauch und Quelle des Lebens. Gleichzeitig bezeichnet der Begriff jedoch auch eine innere Haltung von Klarheit, Stille und Zentrierung.
Hara Awareness ist ein Weg diese innere Haltung zu erfahren und in das tägliche Leben zu integrieren. Es geht darum, das Eigene besser zu spüren und die eigene Kraft zu entwickeln.
Hara Awareness ® arbeitet mit verschiedenen Meditationen, Massage und Körperübungen auf der Grundlage traditioneller Techniken. 


"Die Welt, in der wir leben, ist nicht das Jammertal, das uns von den Gipfeln des Göttlichen fernhält, sondern die Brücke, die uns mit ihm verbindet. Wir müssen nur die Bewußtseinsnebel, die uns die Sicht zu ihm nehmen, durchlichten und die Mauern einreißen, die uns den Weg zu ihm versperren.

(Karlfried Graf von Duerckheim, Hara )


Persönlichkeitsentwicklung/ Work-Life Balance Coaching

Beim Coaching geht es um die Suche nach Orientierung, wenn wir den Überblick verloren haben, zu verstrickt sind in unseren Vorstellungen und besetzt sind von Gefühlen der Angst und Verunsicherung.
Der Coach hilft, die Gedanken neu zu ordnen, mehr Abstand oder mehr Nähe zu den Problemen zu schaffen, um dadurch einen neuen Bezugspunkt zur Realität entstehen zu lassen.
Dadurch können sich  problematisch erscheinende Situationen lösen. Selbstwirksamkeit und Handlungsfreiheit entwickeln sich


"Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück."

(Lao-Tse)